Die Lenneper Schirmherren

1955 – Typisch Remscheid, Teil 1

Welche Geschäftsidee kann ein Remscheider schon haben?
Klar: Werkzeug-Export. Guenther Fassbender gründet am 3. Januar 1955 die Einzelfirma Fassbender zusammen mit seiner Frau Margot und exportiert Werkzeuge aller Art nach Nah- und Fernost.

1956 – Export ohne Grenzen?

Nach der Ausbildung zum Exportkaufmann tritt Gerhard Griesel in die Firma Fassbender in Remscheid-Lennep ein. In den Folgejahren exportiert die Firma nahezu alles, was sich in der ganzen Welt verkaufen lässt: 2.500 Hektoliter Bier nach Nigeria, Berge von Rosenkohl und TV-Geräte nach Singapur, ...

1960 – Das Trennungsjahr

Guenther Fassbender scheidet aus der Firma aus, die sich in eine OHG umwandelt.

1962 – Typisch Remscheid, Teil 2

„Was machen Sie denn geschäftlich?”, fragt Gerhard Griesel bei seiner ersten Fernostreise einen japanischen Geschäftsmann. „Ich stelle Schirmteile her“, antwortet dieser. Gerhard Griesel denkt an Remscheid und sagt: „Schirme – das ist es!!“ – Also baut er in Kooperation mit den Japanern eine Importschiene mit Schirmteilen aus. Fassbender beliefert die damals noch zahlreichen Schirmhersteller in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Schirmgestellen und -griffen.

Begutachtung chinesischer Schirmproduktion in Taiwan, links im Bild: Gerhard Griesel

1963 – Weichenstellung, Teil 1

Gerhard Griesel wird persönlich haftender Gesellschafter der Fassbender OHG.

1964 – Abschied und Übernahme

Im Alter von nur 31 Jahren stirbt plötzlich die Firmengründerin Margot Fassbender. Die OHG wird aufgelöst. Gerhard Griesel wird Alleininhaber der Einzelfirma.

1972 – Neue Partner in Taiwan

Nach 10 Jahren muss die Verbindung mit japanischen Schirmgestelllieferanten aus Preisgründen beendet werden. Taiwan ist günstiger und so wird dort eine neue Geschäftsverbindung aufgebaut, die sogar 17 Jahre lang halten soll. Jetzt werden auch Schirmfabriken in Frankreich und Belgien von Fassbender beliefert.

1977 – Werbeschirme an erster Stelle

Asien hat mächtig aufgeholt und so wundert es kaum, dass der Werkzeugexport rückläufig ist. Also konzentriert sich Gerhard Griesel noch mehr auf Schirme: Der Import von kompletten Modeschirmen löst den Gestellimport sukzessive ab. Übernahme des kompletten Imports für die größte deutsche Schirmfabrik in Wuppertal, verbunden mit regelmäßigen Taiwan-Reisen zur Dessin- und Qualitätskontrolle in den Lieferwerken.

1986 – Neues Domizil

Umzug in neue, größere Geschäftsräume in Remscheid-Lennep, Westring 20.

1989 – Weichenstellung, Teil 2

Umwandlung der Firma in die FARE GmbH. Gerhard Griesel verlegt die Schirmfertigung – auch Taiwan ist zu teuer – nach China und präsentiert der Welt eine absolute Neuheit: den ersten automatisch öffnenden und schließenden Taschenschirm der Welt unter der Marke „Schwupps “, später auch als FUTEC bekannt.

1993 - FARE modifiziert sein Logo

1993 – FARE tritt mit einem modifizierten Logo auf. Die Farbgebung wird geändert. Die Weltkugel, entstanden aus der export-orientierten Zeit, bleibt bestehen.

1994/1995 – ein Mini ist der Größte

FARE konzentriert sich voll und ganz auf Werbeschirme im hohen Qualitätsbereich und sichert sich den Exklusiv-Verkauf der neuen Mini-Taschenschirmgeneration automatisch öffnend und schließend: Der magische Mini wird bei FARE als TRIMAGIC ein Renner.

1997 – Wenn der Vater mit dem Sohne

Der Senior holt den Junior mit ins Boot:Gerhard Griesel und Sohn Volker reisen nach Taiwan und Hongkong sowie nach China. Im gleichen Jahr ist FARE der erste Anbieter eines Mini-Taschenschirmes aus Aluminium mit nur 200 Gramm Gewicht.

1998 – Weichenstellung, Teil 3

Gerhard Griesel denkt immer nur nach vorn:Durch eine 40%ige Beteiligung von Volker Griesel, der die Geschäftsführung über- nimmt,wird die Firmennachfolge eingeleitet. Markenprodukte und ISO-Norm-Fertigung einzelner Produkte tragen dazu bei, FARE als erstklassige eigenständige Marke zu etablieren.

Bester Beweis: Wiederum ist FARE der erste Anbieter eines magischen, automatisch öffnenden und schließenden Mini-Taschenschirmes in Aluminium-Ausführung: Der MAGIC-LIGHT bringt lediglich 300 Gramm auf die Waage.

1999/2000 – Innovation à la FARE

Als erster und bis heute weltweit einziger Anbieter bringt FARE den GENIE –MAGIC auf den Markt – den kleinsten automatisch öffnend und schließenden Taschenschirm der Welt.

2000 – Sicher ist sicher

FARE bietet als erster Anbieter eine TÜV-Zertifizierung für einige Spitzenmodelle. Ab sofort werden alle Produkte der Marke WINDFIGHTER mit einem TÜV-Siegel ausgestattet.
Der FARE-Firmensitz seit 2001

2001 – Weichenstellung, Teil 4

Zu Innovation passt Investition: Der großzügige Neubau eines Gebäudes mit Hochregallager nach modernsten Maßstäben sichern dem jungen, aktiven FARE-Team die Grundlage der FARE-Philosophie: „Höchste Qualität, marktgerechter Preis und exzellenter Service“.

Die Mitarbeiterzahl wird verdoppelt! Und wieder etwas Neues: FARE bietet den ersten Rucksack an

2002 – Erweiterung des Produkt-Programms

FARE bietet als erster Anbieter eine TÜV-Zertifizierung für einige Spitzenmodelle. Ab sofort werden alle Produkte der Marke WINDFIGHTER mit einem TÜV-Siegel ausgestattet.

2002/2003 – Der perfekte Schirm

FARE ist erster Anbieter von TÜV-zertifizierten Doppelautomatik- Taschenschirmen im Oversizeformat.

2004 – Neue Ära mit Volker Griesel

Junior-Chef Volker Griesel übernimmt 100%der GmbH-Anteile. Mehrere Mitarbeiter feiern langjährige Firmenzugehörigkeit (10 Jahre S.Heinrich, 15 Jahre G.Dörner, 25 Jahre B.Drewniok)

2005 – Von Fassbender bis FARE: 50. Geburtstag

Im Jubeljahr steht das FARE-Team dort, wo es sein will: 25 Millionen Schirme werden jährlich nach Deutschland importiert, ca.1,5 Millionen stammen von FARE. Nach Menge bedeutet dies einen Marktanteil von ca. 6%. Den wertmäßigen Anteil beziffert FARE mit rund 15%.

2005 – das neue FARE-Logo ist modern, klar, eindeutig. Die Raute als Piktogramm wurde beibehalten, die Weltkugel ist einem stilisierten Schirm gewichen.
Im Zentrum des neuen Logos: FARE als Marke.

2006 - neuer Gesellschafter bei FARE

Seit 2006 ist die JCK Holding GmbH Textil KG Gesellschafter bei FARE und schafft durch die weltweite Präsenz in Vertrieb und Beschaffung wertvolle Synergien. Unter dem Dach der Holding befinden sich u.a. die der Werbeartikelbrache bekannten Unternehmen Halfar System GmbH mit Sitz in Bielefeld sowie Gustav Daiber GmbH mit Sitz in Albstadt.

2007 - Änderung der Firmierung

Die ehemalige Guenther Fassbender Inh. Gerhard Griesel GmbH firmiert seit dem 01.01.2007 unter FARE - GUENTHER FASSBENDER GmbH. Der Markenname FARE steht hier wie beim neuen Logo deutlich im Vordergrund und rundet somit die 2005 begonnene Markenmodernisierung ab.


Bildquelle: H. Zangenberg GmbH

© 2010 FARE - Guenther Fassbender GmbH, Stursberg II / 12, D-42899 Remscheid, Internet: www.fare.de
*) Preisangaben inkl. 19% MwSt. und in kompletten VEs ab Werk. Vertrieb ausschließlich über den Werbemittelfachhandel.